Nachrichten aus der Wirtschaftspsychologie 16. Januar 2012 Epoche der Zeitarbeit zu Ende?Das Handelsblatt sieht in der Ausgabe vom 19. Dezember 2011 in einem ganzseitigen Beitrag die goldene Epoche der Personaldienstleister zu Ende gehen. Den Grund meint die Zeitung darin zu wissen, dass die Zeitarbeitsbranche immer mehr qualifizierte Kräfte an ihre Kunden verliert – denn die locken mit festen Stellen. Im Moment brummt es noch bei den Arbeitsverleihern, aber immer mehr Mitarbeiter werden abgeworben. Dieser „Klebeeffekt“ passiert immer öfter. Mit den rapide sinkenden Arbeitslosenzahlen trocknet das Reservoir an gut ausgebildeten Arbeitslosen langsam aus. Hinzu kommt der Druck von Gewerkschaften und Betriebsräten, aus Leiharbeitern feste Mitarbeiter zu machen. Die Übernahme von Leiharbeitern hat auch den Vorteil, dass die Betriebe auf eingearbeitetes Personal zurückgreifen. Die Personalverleiher erhalten zwar eine Ausgleichszahlung, wenn ein Zeitarbeiter nach weniger als vier Monaten abgeworben wird. Doch oft wird darauf verzichtet, um es mit dem Kunden nicht zu verscherzen. Aus PERSONALintern, Ausgabe 1-2/12 Wirtschaftspsychologie-aktuell.de Weiterführende Informationen: Zur Ausgabe "Professionelle Personalauswahl" Zur Ausgabe "Coaching im Aufwind" Zum Schnupper-Abo der Wirtschaftspsychologie aktuell |
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