
| Heft 1/2008
Themenschwerpunkt:
Going global
| Inhalt
Going global Die
globale Wirtschaft stellt Unternehmen und Führungskräfte vor enorme
Herausforderungen. Denn auch wenn das „Business“ scheinbar weltweit
immer ähnlicher wird, scheitern viele Geschäfte an interkulturellen
Unterschieden und Missverständnissen. Umso erstaunlicher ist es, dass
die Auseinandersetzung mit Kulturstandards und Wertvorstellungen bei
Personalmanagern oftmals noch immer keine hohe Priorität hat. Auch bei
Personalsuche und Mitarbeiterbindung erfordern interkulturelle
Besonderheiten ein Umdenken. So ist es etwa in vielen Ländern ganz
unterschiedlich, was jeweils die Belegschaft motiviert. Und wenn
Virtuelle Teams scheitern, stecken dahinter meist psychologische
Probleme.
Die
Suche nach universellen Führungsstandards: Herausforderungen
im globalen Dorf Effektive Führung
hängt wesentlich stärker von gesellschaftskulturellen als von
geschäftlichen Faktoren ab. Das hat die GLOBE-Studie gezeigt. Wer als
Führungskraft in anderen Kulturen effektiv sein will, muss daher
kulturspezifische Überzeugungs- und Wertesysteme verstehen. F. C. Brodbeck Lesen Sie hier den vollständigen Artikel (PDF)! Heft bestellen + Schnupper-Abo bestellen
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Internationales
Personalmanagement: Studie sieht
Nachholbedarf Empirische
Studien belegen, dass der Erfolg eines Auslandseinsatzes von geeigneten
Maßnahmen bei der Entsendung, Begleitung und Reintegration abhängt.
Doch
was tun die Unternehmen in der Praxis? Eine Befragung deutscher
Unternehmen, die eine große Zahl von Mitarbeitern ins Ausland schicken,
zeigt erheblichen Verbesserungsbedarf. R.
I. Kusch, J. Deller
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„Damit
muss man eben leben“ – psychologische Barrieren bei
interkulturellen
Trainings Gibt man bei Google den
Begriff „interkulturelles Training“ ein, dann finden sich fast täglich
neue Anbieter. Ein boomender Bereich? In der Wirtschaft ist das
Interesse längst nicht so groß. Dafür gibt es verschiedene Gründe. A. Bittner Heft bestellen +
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Was will
der deutsche Chef eigentlich? Interkulturelles Verstehen und
Vertrauen Nur
wenn sich deutsche und ausländische Führungskräfte mit der Wirksamkeit
der jeweiligen kulturellen Orientierungssysteme vertraut machen, kommt
es zu einem besseren gegenseitigen Verständnis. Sonst entsteht oft
Ratlosigkeit auf beiden Seiten – etwa wenn deutsche und indonesische
Kulturstandards aufeinanderprallen. A.
Thomas
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Warum man
nicht nur aus Erfahrung klug wird: ein Praxisprojekt aus
Tschechien Um
den Lerntransfer von interkulturellen Trainings zu fördern, müssen
zentrale Kulturstandards mit authentischen Fallbeispielen
angereichert werden. Ein Erfolg versprechender Weg dabei ist das
systematische Sammeln und Aufbereiten konkreter Arbeitssituationen
sowie die Schulung und der Einsatz interner Mentoren. S. Schmid, S. Schroll-Machl Heft bestellen +
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Work-Life-Balance
wichtig für Franzosen – nationale Aspekte im
Mitarbeiterengagement Engagierte
und überdurchschnittlich leistungsbereite Mitarbeiter sind für
Unternehmen ein erfolgskritisches und kostbares Gut. Zahlreiche Studien
belegen, dass Organisationen mit engagierten Mitarbeitern deutlich
erfolgreicher sind als solche mit einer entfremdeten und unmotivierten
Belegschaft. Doch was Mitarbeiter als motivierend empfinden, kann je
nach Nationalität unterschiedlich sein. D.
Wilbs
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Menschliche
Beziehung gefragt: auf der Suche nach Talenten in Rumänien Nicht
erst seit seinem EU-Beitritt rückt Rumänien stärker ins Blickfeld
ausländischer Investoren. Das südosteuropäische Land ist sowohl als
Produktionsstandort wie auch als Exportmarkt interessant. Eine
erfolgskritische Größe für Unternehmenskäufe oder -gründungen ist es,
die richtigen Mitarbeiter zu finden und sie ans Unternehmen zu binden.
Eon Energie Romania SA hat dafür ein eigenes, mehrjähriges Projekt
gestartet. M. Hibsch
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In China
lokale Managementtalente binden: Retention-Konzepte
westlicher
Unternehmen Westliche
Unternehmen beklagen übereinstimmend, dass in China um die begrenzte
Zahl lokaler Führungs(nachwuchs)kräfte mit qualifizierter Ausbildung
und soliden Praxiserfahrungen ein harter Wettbewerb entbrannt ist. Mit
erheblichem Aufwand rekrutierte und mit viel Engagement ausgebildete
Mitarbeiter werden von der Konkurrenz bedenkenlos abgeworben. H. Groenewald Heft bestellen +
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Code of
Conduct: interkulturelle Probleme mit
Verhaltensvorschriften Manager
multinationaler Unternehmen sind seit diversen Korruptionsskandalen und
aufgrund des amerikanischen Sarbanes-Oxley-Gesetzes mit
Verhaltenskodizes konfrontiert, die „ethisches Verhalten“ im
Arbeitsalltag vorschreiben. Eine empirische Untersuchung bei deutschen
und französischen Managern zeigt die interkulturelle Problematik bei
der Einführung und Umsetzung solcher Programme. C. Barmeyer, E. Davoine
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Alle
zusammen und jeder woanders für sich: Krach im Virtuellen
Team Immer
mehr Produkte und Dienstleistungen werden in aller Welt erstellt und
dann zusammengefügt. Doch das klappt oft erstaunlich schlecht. Der
Grund sind häufig psychologische Probleme. Denn Virtuelle Teams
funktionieren anders als herkömmliche Teams. G. Stöger, G. Thomas Heft bestellen +
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Forum
Einsam an
der Spitze? Zur Bedeutung sozialer Unterstützung von
Führungskräften Die
Leistungsfähigkeit und das Engagement von Führungskräften werden
wesentlich von deren Wohlbefinden und Gesundheit beeinflusst. Eine
Studie bei Führungskräften eines Produktionsbetriebs in der
Automobilindustrie zeigt, dass sich die Unterstützung durch den
Vorgesetzten dabei am stärksten auf die Arbeitszufriedenheit und die
psychische Gesundheit auswirkt. L.
Schumacher, I. Martens, P. Paulus Heft bestellen +
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Vom roten
Tuch zum roten Faden – Veränderungsprozesse erfolgreich
begleiten Fusionen
und Betriebsübernahmen schaffen bei den Mitarbeitern Verunsicherung und
Zukunftsangst. Erst wenn ihnen die Neuerungen verständlich gemacht
werden, lässt sich daraus ein roter Faden in die Zukunft spinnen. E. Strasser, S. Koch Heft bestellen + Schnupper-Abo bestellen
Tango-Gefühl
und gelebte Empathie: von der Kunst des richtigen
Sitzens Führungskräfte
wissen oft nicht, welche Signale sie senden, und können sich nicht in
die Lage ihrer Mitarbeiter versetzen. Dabei sind es oft nur
Kleinigkeiten, die den Verlauf eines Gesprächs bestimmen. Zum Beispiel
die richtige Sitzordnung. A.
Dufner
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